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Feuerschutztüren im Trockenbau

Attraktiver Feuerschutz ist auch mit Stahlblechtüren zu bekommen. Unschöne Bandprägung ist nicht mehr erforderlich – flächenbündige Türblätter wie bei der Tür „FSA Teckentrup-62“  bieten 30 bzw. 60 Minuten Feuerwiderstand. Nachträgliche Höhenregulierung des Türblattes und geräuscharmes Schließen durch spezielle Kunststoffführungen erhöhen die Montage­freundlichkeit und den Komfort. Edelstahl- oder verglaste Rohrprofiltüren erweitern das gestalterische Spektrum.

Besonders sollte auf folgende Faktoren geachtet werden:

Das A und O für sichere Feuerschutzabschlüsse in Trocken­bau-Wänden ist die korrekte Montage. Hier finden Sie einige Tipps zum richtigen und effizienten Einbau.

Der erste Tipp lautet, mit ausgereiften Systemen zu arbeiten. Der Vorteil gegenüber „Marke Eigenbau“: Die Türen lassen sich mit wenigen, klar definierten Montageschritten einbauen und schlie­ßen so von Anfang an Fehlerquellen aus. Wichtig sind auch die baurechtlichen Aspekte. Zwar setzt der Verarbeiter in der Regel die Tür ein, die der Planer vorgibt. Doch auch in der Planung passieren hin und wieder Fehler – und nur Verarbeiter, die mit Vorschriften und Normen vertraut sind, erkennen Mängel.


 Schutzniveau von Wand und Tür
Die Bauordnungen der Bundesländer regeln den Einsatz von Feuerschutzabschlüssen. In der Zulassung der Hersteller ist entsprechend der Prüfungen definiert, in welchen Wandtyp (Mauerwerk, Beton, Porenbeton, etc.) einschließlich Wanddicken die Feuerschutztür eingesetzt werden darf. In Brandwänden (F90) sind Durchgänge nur als Ausnahme zulässig – und dann nur als feuerbeständiger T90-Abschluss. Feuerhemmende T30-Türen sind hier ausgeschlossen. 
Für F90-Montagewände kommen (je nach Bauordnung) T30-, T60- und T90-Türen in Frage. In einigen Bundesländern können jetzt T30-Türen auch in F30-Montagewänden eingesetzt werden. Mit der neuen T30-FSA „Teckentrup 42“ gibt es eine Lösung, die bereits für 88 Millimeter dicke Wände zugelassen ist.

 Zulassung und allgemeines bauaufsichtliches Prüfzeugnis
Niemals ein Element mit ungeklärter Feuerschutz-Eignung ein­bauen! Klarheit bringt die Zulassung (auch für die Kombination Feuerschutzabschluss / Wand) oder eine Zustimmung im Einzelfall. Dabei ist oft guter Rat vom Hersteller zu bekommen.

 Baustellen-Maße 
Vor dem Einbau Höhenlage des Bodens, Öffnungsrichtung und Anschlag prüfen. Bei tragenden Wänden dürfen weder Lasten auf die Tür, noch auf die Konstruktion des Leichtbaurahmens einwirken. Der Montagebetrieb steht in der Verantwortung für den ordnungsgemäßen Einbau der Tür und haftet bei Schäden. Für Feuerschutzabschlüsse ist eine Übereinstimmungserklärung abzugeben, die den zulassungskonformen Einbau bestätigt.